Hub, Emil

* 02.02.1876 Frankfurt am Main
+ 18.12.1954 Frankfurt am Main

Der Bildhauer Emil Hub studierte an der Kunstgewerbeschule in Frankfurt, in Paris und Berlin. Er war Schüler des Architekten Paul Wallot, der 1884-1894 das Reichstagsgebäude in Berlin  erbaute. Ab 1906 arbeitete Hub als freier Bildhauer in Frankfurt und wurde bekannt durch seine Porträtbüsten aus Marmor und Bronze. Zu seinem Werk zählen aber auch Statuen und Denkmäler wie das "August-Lehr-Standbild" im Stadion und das "Ludwig-Rehn-Denkmal" im Garten der Frankfurter Universitätsklinken. Im Städel befinden sich die Plastiken "Kain", "Andacht" und "Pan". Nach 1945 beschäftigte sich Hub vorwiegend mit der Restaurierung von Kunstwerken, die im Zweiten Weltkrieg beschädigt worden waren.