Faber-Jansen, Ernst

* 03.12.1899 Frankfurt am Main
+ 02.02.1976 Frankfurt am Main

Der Bildhauer Ernst Faber-Jansen war Autodidakt. Er tauschte sich mit etablierten Künstlern aus und holte sich dabei Anregungen. Zwischen den beiden Weltkriegen reiste er viel und schloss sich der Kommunistischen Partei an. Seine Artikel in den linksorientierten Blättern wie der "Jugend" und der "Weltbühne" führten zu einer halbjährigen Inhaftierung. Zu dieser Zeit hatte er sich in Frankfurt als Porträtmaler etabliert. Eine Kriegsverletzung im Zweiten Weltkrieg verhinderte den Abschluss eines Ingenieurstudiums, und so arbeitete er erfolgreich als Modellbauer für einige Architekturbüros und als Lehrer an verschiedenen Berufsschulen. Seine Verletzung durch den Krieg behinderte ihn Zeit seines Lebens, weshalb er sich ausschließlich dem Herstellen von Kleinplastiken aus Holz und einigen wenigen aus Ton widmete. Ein Teil dieser Arbeiten wurde vergrößert, in Bronze gegossen und in Parks im Schwarzwald, im Odenwald und in Frankfurt aufgestellt.