Fiebig, Eberhard

* 01.03.1930 Bad Harzburg
  lebt und arbeitet in Hannoversch Münden

Der Bildhauer Fiebig wuchs in Berlin auf und verdiente seinen Lebensunterhalt als Holzfäller, Chemielaborant und Drucker. Seine ersten Skulpturen entstanden 1959 aus Schrott und Glas. Von da an wandte er sich der Bildhauerkunst und dem Studium der Philosophie bei Adorno, Horkheimer und Liebrucks zu. Seit den 70er Jahren  arbeitet er als  Publizist , Fotograf, Maler und Grafiker. 1974 wurde er als Professor für Metallbildhauerei an die Gesamthochschule  Kassel berufen. 1995 beendete er die Lehrtätigkeit. Fiebig entwickelte eine Reihe von unterschiedlichen Skulpturentypen: Faltungen, Tensegrity-Konstruktionen, Perforationen, Spaliere und Skulpturen aus Bauträgern. Er gründete 1981 mit Dorothea Wickel und Paul Bliese in Kassel die Gruppe "art engineering", eine Kooperation von Ingenieuren und Künstlern, die sich als interdisziplinäres Netzwerk versteht. Architekturbezogene Skulpturen Fiebigs finden sich in Konstanjevica (Jugoslawien), Frankfurt a.M., Koblenz, Kassel, Gelsenkirchen, Wiesbaden, Saarbrücken, Bonn, Münster und Mannheim.
Folgende Arbeiten von Fiebig befinden sich im Raum Frankfurt:
"Pavilllon" (1963)  Helene-Lange-Schule, Höchst; Gestaltung der Empfangshalle der Philipp Holzmann AG (1967), Frankfurt; "Stahlskulptur" (1966) und "Gordon I" (1972) Hessischer Rundfunk, Frankfurt; "Dos à Dos" (1979) Aufbau AG, Gutleutstraße "Tor der Einfachheit" (1989) Mousonturm, Frankfurt; "Modulor" (1993) Kornmarkt am Parkhaus Hauptwache, Frankfurt.