Lichtturm Heinrich-von-Gagern-Gymnasium

  
Objekt: Lichtturm Heinrich-von-Gagern-Gymnasium
Standort: Bernhard-Grzimek-Allee
Stadtteil: Ostend
Künstler: Goepfert, Hermann
Material: Aluminiumblech
Entstehung: 1962/63
Aufstellung: Wurde 1963 mit der der Eröffnung des Erweiterungsbaus eingeweiht.

Eine an die Architektur gebundene Skulptur: So könnte man den „Lichturm“ von Hermann Goepfert im Gagern-Gymnasium bezeichnen. Zwischen Alt- und Neubau ragen geometrisch geformte Aluminiumbleche vom Eingangsbereich bis in den vierten Stock nach oben. Die Installation bindet die Treppenaufgänge mit ein. Eine wichtige Rolle spielt die Fassadenverglasung zur Innenhofseite. Die Aluminiumprofile reflektieren das Licht und es entsteht eine unterschiedliche Tages- und Abendstimmung. Goepfert, ehemaliger Städelschüler, war Teil des ZERO-Bewegung, einer Düsseldorfer Künstlergruppe die von Heinz Mack und Otto Piene 1958 gegründet wurde. Über die Gestaltung von lichtkinetischen Objekten hinaus, beschäftigte sich Goepfert vor allem mit der Zusammenführung von Kunst und Architektur. In Frankfurt schuf er außerdem die „Lichtwand Adolf-Reichwein-Schule“ (1960-61), „Optophonium in der Alten Oper“ (1981) und die  „Brunnenanlage am Eschenheimer Turm“ (1968).

 

Text: Amanda Alice Rosengarth, 2017