die welle

  
Objekt: die welle
Standort: An der Welle
Stadtteil: Innenstadt
Künstler: schneider+schumacher
Material: Aluminium
Entstehung: 2015 - 2016
Aufstellung: Die Elemente der Skulptur wurden im Jahr 2015 sukzessive aufgestellt und bei einer Eröffnungsfeier im April 2016 offiziell eingeweiht.
Schon von weitem zieht die Skulptur am Bürokomplex "die welle" mit einer einladenden Geste die Aufmerksamkeit auf sich. Ein Anziehungspunkt, der eine städtebauliche Integration des Areals in das angrenzende Innenstadtviertel schafft.
Entstehen sollten Aufenthaltsorte im Freien. Dafür wurde ein architektonischer Rahmen gesetzt, mit sechs skulpturalen Elementen. Zunächst auf Papier skizziert. In eine geometrische Form übertragen. Aus 358 Platten geformt - alle separat zugeschnitten und gebogen.
Mit dem diving arch, dem glorious arch und der joyful wave löst sich die Skulptur von der Erdoberfläche bogenförmig in unterschiedliche Höhen, um sich mit der flowing wave 1 und 2 zu beruhigen und mit der chill-out wave auszulaufen. Der neue Boden des Areals führt die Begrifflichkeit fort: er verläuft durch die Freifläche, als sei er eine Flüssigkeit, die sich dort ihren Weg bahnt. Durch das Auf und Ab ergeben sich an manchen Stellen Wasserbecken, die einige der Aluminiumwellen wörtlich eintauchen lassen. So lässt der Entwurf neben der Skulptur einen Mix aus begrünten Flächen, Wasserläufen und Ruhezonen entstehen.

Autor: schneider+schumacher, Juni 2016
Foto: schneider+schumacher