Schiller-Denkmal

  
Objekt: Schiller-Denkmal
Standort: Taunusanlage
Stadtteil: Innenstadt
Künstler: Dielmann, Johannes
Material: Bronze und Syenit
Entstehung: 1859
Aufstellung: Am 9. Mai 1864 aufgestellt und enthüllt. Im Mai 1955, zum 150. Todestag Schillers, in die Taunusanlage versetzt.
1859: Zu seinem 100. Geburtstag herrschte eine unvorstellbare Begeisterung für Friedrich Schiller (1759-1805). In ganz Deutschland wurden Schiller-Denkmäler aufgestellt, unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Mainz und Hannover. In Frankfurt schuf der Frankfurter Künstler und Städelschul-Professor Johannes Dielmann dieses Denkmal.
Buch und Feder kennzeichnen den Verfasser von Dramen ("Die Räuber", "Wilhelm Tell") und Gedichten ("Die Glocke", "Ode an die Freude"). Der Lorbeerkranz ist eine besondere Ehrung und unterstreicht die Bedeutung Schillers, der die deutsche Literatur maßgeblich mitprägte.
Ursprünglich stand das Denkmal nahe der Hauptwache, nun in der Taunusanlage.
2005 wurde die Skulptur restauriert, generös finanziert von der renommierten internationalen Anwaltskanzlei Allen & Overy.


Text: Alexander Kratz, 2014