Pegasus Alte Oper

  
Objekt: Pegasus Alte Oper
Standort: Opernplatz
Stadtteil:
Künstler: Hüter, Georg
Material: Getriebenes Kupferblech
Entstehung: 1873, Copie 1983
Aufstellung: Anlässlich des Wiederaufbaus der Alten Oper. Der ursprüngliche Pegasus ist im Krieg verschmort.
Seit 1983 krönt wieder ein geflügeltes Pferd, bekannt als Pegasus, den obersten Giebel der Alten Oper. Nachdem die ursprüngliche Plastik von Ludwig Brunow 1944 im Krieg verbrannte, ziert nun die originaltreue Kopie aus getriebenen Kupferblech des Bildhauers Georg Hüter das beeindruckende Bauwerk. Das Mischwesen, das der griechischen Mythologie entstammt, besitzt den Körper eines Pferdes und die Flügel eines Adlers und vereint damit die symbolischen Aspekte des Pferdes, Vitalität und Kraft, mit denen des Vogels, Freiheit und Streben nach Transzendenz. Zusammen mit der  Pantherquadriga, die mittig auf dem unteren Giebel thront, bildet der Pegasus das Herzstück der prachtvollen Außenfassade der Alten Oper.


Text: Nicola Netzer, 2015