Moritz von Schwind

  
Objekt: Moritz von Schwind
Standort: Bockenheimer Anlage
Stadtteil: Innenstadt
Künstler: Knudsen, Knud
Material: Bronze
Entstehung: 1967
Aufstellung: Eingeweiht am 10.4.1967. Angebracht an der Villa, die nach den Plänen von Moritz von Schwind gebaut wurde.
Am Schwind-Haus in der Bockenheimer Anlage 3 befindet sich die von dem Bildhauer Knud Knudsen 1967 geschaffene "Moritz von Schwind-Gedenktafel". Es ist eine Bronzetafel mit Portätrelief und erhabener Schrift. Die Inschrift lautet:
IN DIESEM HAUSE,
DAS NACH SEINEN
PLÄNEN ERBAUT
WURDE, LEBTE
UND ARBEITETE
DER MALER
MORITZ
VON SCHWIND
VON 1846 BIS 1847
Moritz von Schwind malte im Auftrag des Städel 1844 das große Historiengemälde "Der Sängerkrieg auf der Wartburg". Er zog mit seiner Familie nach Frankfurt und bezog ein Atelier im Städel. Es entstanden zahlreiche Gemälde: "Der Elfenreigen", "Nymphen, einen Hirsch tränkend", "Die Rose", verschiedene Innendekorationen von Privathäusern und ein Transparent zur feierlichen Enthüllung des Goethedenkmals mit einer Allegorie auf Goethes Geburt. 1845 erwarb Schwind das Grundstück in der Bockenheimer Anlage, errichtete nach seinen Plänen ein Haus und zog 1846 ein. Sein Wunsch nach einem Lehramt an der Städelschule erfüllte sich jedoch nicht, und so folgte er 1847 einem Ruf als Professor an die Münchener Kunstakademie.