Merkurbrunnen

  
Objekt: Merkurbrunnen
Standort: Ludwig-Erhard-Anlage
Stadtteil: Bockenheim
Künstler: Lederer, Hugo
Material: Unterbau Granit, Figur Bronze
Entstehung: 1916
Aufstellung: 1916 auf Anregung des Vaters der Stifter auf dem Komödienplatz (später Rathenauplatz) aufgestellt. Ab ca. 1954 bekam er seinen Standort in der Anlage vor dem Haupteingang Messegelände .
Der Merkur-Brunnen steht vor der Messe in der Ludwig-Erhard-Anlage. In der Antike verkörperte der Gott Merkur Handel und Gewerbe. Der Bankier Anton L.A. Hahn stiftete 1909 den Brunnen, realisiert wurde er aber erst 1916 - durch seine Söhne Louis Alfred und Ludwig Arnold Hahn zum Andenken an den Vater. Auf einem steinernen Brunnenstock mit gestuftem Doppelring, der mit Widderköpfen verziert ist, steht die Bronze des Merkur. Sie ist lebensgroß, nackt, trägt auf dem Kopf typischen geflügelten Hut, wägt mit den Händen einen Beutel mit Goldstücken und vollzieht eine leichte Körperdrehung. Das Brunnenbecken des neoklassizistischen Zierbrunnens ist eine monolithische Granitschale, über deren geschuppte Ringwulst das Wasser läuft und in einen verdeckten Spalt in die Tiefe stürzt. Darunter befinden sich vier Kugeln auf einer Fläche aus zwei oktogonalen Stufen. Umfasst wird der Brunnen von einem Geländer mit Pollern, die mit Eisenstangen verbunden sind. Seine Inschrift lautet:
ZUR ERINNERUNG AN ANTON L.A. HAHN,
GESTIFTET VON SEINEN SÖHNEN.