U-Bahnunterführung Dornbusch-Menschenfamilie

  
Objekt: U-Bahnunterführung Dornbusch-Menschenfamilie
Standort: Eschersheimer Landstraße
Stadtteil: Dornbusch
Künstler: Pininski, Peter
Material: Keramik
Entstehung: 1992
Aufstellung:
In der Eschersheimer Landstraße Haltestelle Dornbusch zerschneidet die oberirdisch verlaufende U-Bahn-Trasse den Ortsteil in zwei Teile. In den 80er Jahren hat die Stadt Frankfurt sich zum Ziel gesetzt, die  U-Bahnunterführungen aus den 60/70 Jahren künstlerisch aufzuwerten und für Passanten attraktiver zu machen. Für diese Aufgabe bekamen verschiedene Architekten den Auftrag. Den Zuschlag für die künstlerische Neugestaltung der "U-Bahn Unterführung Dornbusch" bekam der polnische Architekt Z. Peter Pininski. Das Leitmotiv seines künstlerischen Ausdrucks war die Darstellung des Männlichen und Weiblichen das sich auch in den Handläufen ausdrückte. Wo der männliche Abschnitt beginnt werden die runden Handläufe eckig. Er nennt es "Menschenfamilie" (1992). Das weibliche Prinzip ist angedeutet durch rosa Kacheln, mit einem skizzierten Frauenkörper auf dem Boden und einem grellem Bild an der Decke. Das männliche Prinzip wurde mit hellblauen Kacheln auf Decke und Boden gestaltet. Er schuf die Station mit diversen Ausgängen und unterirdischen Passagen als Gesamtkunstwerk. Das großflächige Deckengemälde korrespondiert mit den Kachelwänden und dem Keramik-Stadtplan in der längsten U-Bahn-Unterführung der Stadt.