Scheibe, Richard

* 19.04.1879 Chemnitz
+ 06.10.1964 Berlin

Der Bildhauer Prof. Dr. phil. h.c. Richard Scheibe kam 1925 nach Frankfurt an die Kunstgewerbeschule. Dort leitete er die Bildhauerklasse gemeinsam mit Josef Hartwig. Scheibe wurde jedoch 1933 entlassen, 1934 wieder eingestellt und blieb bis 1935. Ab 1936 ging er nach Berlin an die Preußische  Akademie der Bildenden Künste und wurde Nachfolger von Prof. Klimsch. Weitere Arbeiten von ihm: "Denkmal für die Gefallenen der Farbwerke Höchst" (1923), "Ehrenmal" (1932) auf dem Friedhof in Sindlingen,  "Saarbefreiungsdenkmal" (1935) für die IG-Farbenindustrie in Höchst und eine "Porträtbüste des Oberbürgermeister Kolb" (1953), die sich in Privatbesitz befindet. Eigentum der Städtischen Galerie Frankfurt sind: "Bronzebüste von Rudolf Binding", die Statuen "Zehnkämpfer" (1937) und "Der Denker" (1938) sowie die Plastik "Zwei Mädchen" die früher im Städelgarten standen. Scheibe, der mit Georg Kolbe befreundet war, vollendete nach dessen Tod 1954 das Denkmal "Ring der Statuen" im Rothschildpark in Frankfurt. Geehrt wurde Richard Scheibe mit zahlreiche Auszeichnungen. Darunter  das "Große Bundesverdienstkreuz" (1954) und mit der  Goetheplakette der Stadt Frankfurt (1954). Ehemaliges Mitglied in der Frankfurter Kulturgesellschaft 1857 e.V.