Schmidt von der Launitz, Eduard

* 23.11.1817 Grobin bei Libau (Kurland)
+ 12.12.1869 Frankfurt am Main

Eduard Schmidt von der Launitz studierte ab 1815 zunächst Jura in Göttingen. Er interessierte sich jedoch eher für Bildende Kunst und Kunstgeschichte, weshalb er sein Studium auch bereits ein Jahr später abbrach, um nach Rom zu wandern, wo er in einer Künstlerkolonie lebte. Nach dem eines seiner vier Kinder und dem Tod seiner Frau, die er in Rom geheiratet hatte, wollte Launitz 1829 zurück in seine Heimat (Kurland, heute ein Teil von Lettland) zurückkehren. Freunde überredten ihn jedoch in Deutschland zu bleiben. Launitz ließ sich in Frankfurt nieder und schuf dort in den letzten dreißig Jahren seines Lebens, in seinem Atelier im Rothof, viele Entwürfe bekannter Frankfurter Denkmäler. Außerdem war er als Lehrer am Städelschen Kunstinstitut tätig.