Oldenburg, Claes

* 28.01.1929 Stockholm
  lebt und arbeitet in New York

Der Künstler Claes Oldenburg verbrachte die meisten Jahre seiner Kindheit in den Vereinigten Staaten. Er studierte von 1946-1950 englische Literatur und Kunst an der "Yale University" in New Haven. Dort besuchte er auch Kurse für Aktzeichnen und Komposition. 1953 studierte er ein Jahr am "Art Institute" in Chicago. Bis 1956 verdiente er sein Geld als Zeitungsillustrator und siedelte nach New York über. Seine ersten künstlerischen Arbeiten waren von der Malerei des Expressionismus beeinflusst. 1958 lernte er Alan Kaprow kennen, nahm an dessen Happenings teil und lies sich davon inspirieren. Es entstanden 1958/59 Neodadaistische Montagen aus Gips, Stoff und aus im Müll gefundenen Materialien. Er entwickelte seine Kunst aus der Pop-Art-Bewegung der 60er Jahre. In dieser Zeit wurde er in der New Yorker Szene mit seinen ersten Ausstellungen "The Store" und "The Street" 1960 bekannt. Er wurde 1964 und 1968 zur "Biennale" nach Venedig und 1968, 1972, 1977 und 1982 zur "documenta" nach Kassel eingeladen. Erste Zusammenarbeit 1976 mit Coosje van Bruggen, die er 1977 heiratet. Er gilt als einer der bedeutensten Vertreter der Pop-Art.  Eine weitere Arbeit von Claes Oldenburg in Frankfurt, das "Schlafzimmer-Ensemble", Replik I, 1969 die Abwandlung eines Originals von 1963, ist im Museum für Moderne Kunst ausgestellt.